Beihilfeversicherung

16. Januar 2021

Was ist eine Beihilfeversicherung?

Bei Beamten beteiligt sich der Dienstherr an den Kosten für die medizinischen Versorgung. Die so genannte Beihilfe erstattet in der Regel jedoch die Krankheitskosten nicht vollständig. Für diese Versorgungslücke gilt die Pflicht zur Versicherung. Zur Schließung dieser Versorgungslücke gibt es die speziell darauf zugeschnittene Beihilfeversicherung, die von privaten Krankenversicherern angeboten wird. Darüber hinausgehende Leistungen können ebenfalls ergänzt werden (Aufbaustufen).

Vor dem Abschluss empfiehlt sich eine umfassende, individuelle Beratung durch einen Versicherungsexperten. Mehr erfahren Sie nun in unserem Fachbeitrag:

Produktauswahl und Neuabschluss einer Beihilfeversicherung

Garantierte Aufnahme in die private Krankenversicherung, unabhängig vom Gesundheitszustand (Öffnungsaktionen)

Jeder neu eingestellte Beamte kann eine Beihilfeversicherung, unabhängig von seinem Gesundheitszustand, abschließen. Dies garantieren die Öffnungsaktionen privater Krankenversicherer, welche für die folgenden, teilnahmeberechtigten Personenkreise gelten:

  • Beamte
  • Beamte auf Widerruf
  • Beamtenanfänger

sowie ihre Angehörigen, sofern diese nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflichtversichert sind.

Vorteile durch die Öffnungsaktion:

  • Kein Antragsteller wird aufgrund (Vor-)Erkrankungen abgelehnt
  • Keine Leistungsausschlüsse
  • Der maximale Risikozuschlag beträgt 30% auf den Tarifbeitrag

Viele private Krankenversicherer beteiligen sich ganz oder teilweise an den Öffnungsaktionen für Beamte. Da bestimmte Fristen einzuhalten sind (Antragstellung innerhalb von 6 Monaten nach Verbeamtung) und nicht alle privaten Krankenversicherer an den Öffnungsaktionen teilnehmen, empfiehlt sich ein Beratungsgespräch mit einem Versicherungsexperten.

Wesentliche Prüfpunkte für Ambulante Leistungen einer Beihilfeversicherung

Primärarztprinzip oder freie Arztwahl
In vielen günstigen Beihilfetarifen gilt häufig das Primärarztprinzip: Der Versicherte muss bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Augenarzt, Zahnarzt, Gynäkologe) den Hausarzt entscheiden lassen, ob eine Überweisung zum Facharzt notwendig ist bzw. benötigt von diesem eine Überweisung zum Facharzt. Beim direkten Besuch eines Facharztes ohne Überweisung drohen ansonsten deutliche Kürzungen bei der Kostenerstattung als Sanktion. Wer diese Einschränkung nicht hinnehmen möchte, sollte sich für einen Tarif mit freier Arztwahl entscheiden.

Stationäre Versorgung, was zu beachten ist

Chefarztbehandlung und Unterbringung im Krankenhaus
Versicherbar sind verschiedene Leistungsextras, wie Chefarztbehandlung, Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer anstatt Mehrbettzimmer, erhöhte Erstattung von Arzthonoraren und mehr.

Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sieht für jede medizinische Leistung eine Gebühr vor. Auch der Chefarzt muss seine Leistungen nach der GOÄ berechnen. Er darf bis zum Höchstsatz (3,5-fach) abrechnen. In Abhängigkeit von der Behandlung und des Zeitaufwands, sind jedoch auch darüber hinausgehende Steigerungssätze (5-fach oder mehr) möglich. Prüfen Sie, was für Ihr Tarifangebot gilt.

Zahnbehandlung und Zahnersatz

Prozentuale Erstattung
Hochwertiger und optisch ansprechender Zahnersatz kann sehr teuer werden. Die Höhe des Beitrages hängt hauptsächlich von der prozentuellen Erstattung für die zahnmedizinischen Leistungen, insb. dem Zahnersatz ab. 75%, 85% oder sogar bis zu 100% sind üblich für die Erstattung.

Zahnstaffeln
Beachten Sie auch die tariflich vorgesehenen Zahnstaffeln. In den ersten Versicherungsjahren werden Rechnungsbeträge nur bis zu tariflich definierten Höchstgrenzen anerkannt (Zahnstaffel).

Beispiel für eine Zahnstaffel einer Beihilfeversicherung:

  • Erstattung in den ersten 2 Jahren: bis 1.000 EUR
  • Erstattung in den ersten 4 Jahren: bis 2.000 EUR

Danach, sowie bei unfallbedingter zahnärztlicher Behandlung, entfällt in der Regel die Staffelung.

Wer ausreichend abgesichert sein will, sollte bei der Auswahl seines Beihilfetarifs auf hohe Erstattungssätze insbesondere für Kronen, Brücken, Inlays und Implantate sowie die Gestaltung der Zahnstaffel achten.

Auslandsaufenthalt, Geltungsbereich und Dauer beachten
  • Klären Sie, ob Ihr Versicherungsschutz weltweit oder nur europaweit gültig ist
  • Für welche Dauer gilt der Versicherungsschutz, z.B. 3 Monate, 6 Monate?
  • Prüfen Sie, ob auch im Leistungsfall ein Rücktransport inkludiert ist

Klären Sie mit einem Versicherungsexperten, ob durch den zusätzlichen Abschluss einer Auslandsreiseversicherung Deckungslücken in Ihrer Beihilfeversicherung geschlossen werden können.

Beitrag senken durch Selbstbehalt

Wer sich für einen Selbstbehalt entscheidet, zahlt weniger Beitrag, dafür übernimmt er jährlich einen Anteil der Krankheitskosten aus der eigenen Tasche. Das lohnt sich vor allem für jüngere und gesunde Versicherte, die kaum ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen.

Wichtig:
Will man den Selbstbehalt später reduzieren, wertet der Versicherer dies als Leistungserhöhung und verlangt hierfür eine erneute Gesundheitsprüfung - erscheint ihm das Risiko zu hoch, kann er ablehnen. Daher sollte der Selbstbehalt bei Vertragsabschluss nicht zu hoch gewählt werden.

Beitragsanpassungen (BAP) der letzten Jahre berücksichtigen

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl des privaten Krankenversicherers auch wie viele Beitragsanpassungen (BAP) es in den letzten Jahren für welche Tarife gab und in welcher Höhe diese ausgefallen sind.

Wählen Sie einen soliden Versicherer mit vergleichsweise stabilem Beitrag.

Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten

Gesundheitsfragen sollten Sie immer wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. 

Bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten bzw. diesen bei arglistiger Täuschung anfechten.

Optimierung Ihrer bereits bestehenden Beihilfeversicherung, um Beiträge einzusparen

Umstellung in einen aktuell im Verkauf befindlichen Tarif mit gleichwertigen Leistungen ohne Gesundheitsprüfung

Durch das im §204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) garantierte Recht, können Sie ohne erneute Gesundheitsprüfung in aktuell im Verkauf befindliche Tarife mit gleichwertigem Versicherungsschutz wechseln, die häufig vom Beitrag her günstiger sind. Selbst bei einem Wechsel von einem Bisex- auf einen Unisex-Tarif können Sie oftmals deutliche Einsparungen erzielen. Angesammelte Alterungsrückstellungen werden in den neuen Tarif übertragen.

Angebote hierzu können Sie über Ihren Versicherungsexperten oder direkt bei Ihrem Versicherer anfordern.

Reduktion des Versicherungsumfangs bzw. der -leistungen
  • Z.B. Stationär: Umstellung 1-Bettzimmer auf 2-Bettzimmer
  • Z.B Zahnleistungen: Umstellung Erstattungssätze für Zahnersatz z.B. von 100% oder 90% auf bspw. 85% oder 75%

Wichtig:
Man sollte beachten, dass mit zunehmenden Alter die Inanspruchnahme der Beihilfeversicherung eher steigen wird und dadurch der Versicherte einen größeren Teil der dann höheren Kosten selbst tragen muss. Möchte man dann wieder in einen Tarif mit besserem Leistungsniveau wechseln, wird der Versicherer grundsätzlich eine erneute Gesundheitsprüfung verlangen. Dies wird in einem vorgeschrittenen Alter mit häufig zahlreichen Vorerkrankungen dann ggf. gar nicht mehr oder nur mit hohen Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen möglich sein.

Erhöhung des Selbstbehalts

Beispiele:

  • von 0.- EUR auf 300.- EUR
  • von 150.- EUR auf 500.- EUR

Wichtig:
Man sollte beachten, dass mit zunehmenden Alter die Inanspruchnahme der Beihilfeversicherung eher steigen wird und dadurch der Versicherte einen größeren Teil der dann höheren Kosten selbst tragen muss. Möchte man dann wieder in einen Tarif mit geringerem Selbstbehalt wechseln, wird der Versicherer grundsätzlich eine erneute Gesundheitsprüfung verlangen. Dies wird in einem vorgeschrittenen Alter mit häufig zahlreichen Vorerkrankungen dann ggf. gar nicht mehr möglich sein.

Entfall von Risikozuschläge prüfen lassen

Sofern Sie bei Vertragsabschluss eine Vorerkrankung angegeben und hierfür einen Risikozuschlag auf den regulären Beitrag erhalten haben, kann dieser ggf. zukünftig entfallen, wenn die Erkrankung nicht mehr existiert.

In der Regel reicht es aus sich von Ihrem Arzt die folgenfreie Ausheilung schriftlich bestätigen zu lassen und Ihrem Versicherer vorzulegen.

Sicherung der Beitragsrückerstattung (BRE) für Ihre Beihilfeversicherung

Eine Auslandsreisekrankenversicherung sichert die Beitragsrückerstattung bei Erkrankungen während des Urlaubs/im Ausland

Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung ist sinnvoll, um einen Anspruch auf Beitragsrückerstattung nicht zu gefährden, falls Sie während eines Auslandsaufenthalts erkranken. Ein Jahresvertrag kostet ca. 10.- EUR und sichert in der Regel alle Auslandsreisen bis zu einer Dauer von 56 Tagen ab.

Rechnungen erst einreichen, wenn Summe der Beitragsrückerstattung überschritten wird

Sammeln und begleichen Sie Ihre Arztrechnungen selbst, bis sie die Summe der jährlichen Beitragsrückerstattung übersteigen.

Zur Beachtung bei Leistungsfällen bzw. der Kostenübernahme durch den privaten Krankenversicherer

Vorher klären, ob Kosten übernommen werden

Stehen größere Behandlungen an und Sie sind sich nicht sicher, ob diese im Leistungsspektrum Ihres Beihilfetarifes versichert sind, empfehlen wir, dass Sie sich die Kostenübernahme schriftlich von Ihrem Krankenversicherer vor der ärztlichen Behandlung bestätigen lassen.

Zur Beachtung beim Einreichen von Rechnungen

Die Originalrechnungen werden bei Ihrem Krankenversicherer eingereicht, Duplikate nehmen Sie zu Ihren Unterlagen.

Entscheidend für die Zuordnung zu einem Versicherungsjahr ist das Datum der Leistungserbringung durch den Arzt, nicht das Rechnungsdatum. Bei ärztlichen Verordnungen („Rezepten“) ist der Stempel der Apotheke maßgebend, nicht das Ausstellungsdatum.

Zur Beachtung vor einem Auslandsaufenthalt/Urlaub

Klären Sie Geltungsbereich und Dauer Ihres Versicherungsschutzes 

Prüfen Sie vor Urlaubsantritt/Reise ins Ausland, ob Sie für Leistungsfälle im Ausland (inklusive Rücktransport) einen ausreichenden Versicherungsschutz vereinbart haben. Das heißt, klären Sie den Geltungsbereich (weltweit/europaweit) sowie die Dauer des Versicherungsschutzes für Ihren Tarif (z.B. 6 Monate, 4 Wochen etc.).

Eine zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung birgt mehrere Vorteile:

Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung ist auch für privat Krankenversicherte vorteilhaft und zu empfehlen:

  • Deckungslücken im Versicherungsschutz Ihrer Beihilfeversicherung werden geschlossen, z.B. wenn beispielsweise ein Rücktransport nicht versichert ist
  • Falls Sie bei einem Auslandsaufenthalt erkranken, leistet die Auslandsreisekrankenversicherung und die Beitragsrückerstattung Ihrer Beihilfeversicherung wird nicht berührt
  • Selbstbehalte aus der Beihilfeversicherung wirken sich nicht auf die Kostenerstattung aus, wenn eine Auslandsreisekrankenversicherung besteht

Ein Jahresvertrag für eine Auslandsreisekrankenversicherung ist bereits für ca. 10.- EUR jährlich erhältlich und sichert Auslandsreisen in der Regel bis zu einer Dauer von 56 Tagen ab.

Notfallnummer und Kostenübernahme 

In der Regel haben private Krankenversicherungen für Erkrankungen/Unfälle im Ausland eine Notfallnummer, die rund um die Uhr erreichbar ist. Nutzen Sie diese, wenn Sie Beratung und organisatorische Unterstützung benötigen, z.B., wenn Sie die Landessprache nicht gut genug verstehen, um einen Arzt oder eine geeignete Klinik zu finden.

Bei einer ärztlichen Behandlung im Ausland ist davon auszugehen, dass Sie als Privatpatient behandelt werden und für sämtliche Kosten (z.B. ärztliche Behandlung, Operation, Krankenhausaufenthalt, Medikamente etc.) in Vorleistung treten müssen. Nach der Rückkehr nach Deutschland können Sie die Rechnungen zur Erstattung bei Ihrem privaten Krankenversicherer einreichen. Lassen Sie sich daher im Leistungsfall eine detaillierte Rechnung vom behandelnden Arzt oder Krankenhaus ausstellen.

Wie Sie mit Zahlungsengpässen umgehen sollten

Abstimmung mit Ihrem Versicherungsexperten/privaten Krankenversicherer erforderlich

Einen Zahlungsverzug in der Beihilfeversicherung sollten Sie auf jeden Fall vermeiden. Der Krankenversicherer wird die Beitragsrückstände anmahnen, einklagen und Vollstreckungsmaßnahmen einleiten, sofern Sie die Beiträge nicht bezahlen.

Sobald ein Zahlungsengpass abzusehen oder bereits eingetreten ist, kontaktieren Sie direkt Ihren Versicherungsexperten oder Ihren privaten Krankenversicherer, um ein einvernehmliches Vorgehen zur Lösung des Zahlungsengpasses abzustimmen, beispielsweise durch eine Stundung der Beiträge oder Wechsel in einen günstigeren Tarif.

Der Notlagentarif 

Sofern Sie über mehrere Monate Ihre Beiträge nicht zahlen, wird Ihr Tarif von Ihrem privaten Krankenversicherer in den sogenannten Notlagentarif umgestellt. Beitragsrückstände werden eingeklagt und Vollstreckungsmaßnahmen einleitet. So weit sollten Sie es auf keinen Fall kommen lassen.

Der Notlagentarif leistet nur:

  • für Behandlungskosten bei akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen
  • bei Schwangerschaft und Mutterschaft
  • für Kinder und Jugendliche die Kosten medizinisch notwendiger Heilbehandlungen wegen Krankheit oder Unfallfolgen sowie für Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen

Werden alle ausstehenden Beiträge und Kosten (z.B. Mahnbescheid, Gerichtskosten etc.) beglichen, wandelt der Versicherer den Notlagentarif wieder in den vorher bestehenden Beihilfetarif um.

Kündigung Ihrer Beihilfeversicherung bzw. zur Beachtung bei einem Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Ordentliche Kündigung einer Beihilfeversicherung

Sie können Ihre Beihilfeversicherung zum Ende eines jeden Versicherungsjahres unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten kündigen. Wurde im Vertrag eine Mindestvertragsdauer vereinbart (bis zu 2 Jahren), so können Sie frühestens zu deren Ablauf kündigen.

Außerordentliche Kündigung/Sonderkündigungsrechte bei Ihrer Beihilfeversicherung

Ein Sonderkündigungsrecht bei Ihrer Beihilfeversicherung steht Ihnen u.a. zu bei

  • einer Beitragserhöhung: Kündigungsfrist: 2 Monate ab Erhalt der Änderungsmitteilung
  • Eintritt der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Kündigung zum Eintritt der Versicherungspflicht, auch noch rückwirkend innerhalb von 3 Monaten nach Eintritt der Versicherungspflicht möglich
  • Wegzug ins Ausland außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

Im Falle eines Wechsels von der PKV in die GKV können Sie bei Ihrem privaten Krankenversicherer unter Anrechnung der angesparten Alterungsrückstellungen und ohne erneute Gesundheitsprüfung Ihre Beihilfeversicherung in eine private Krankenzusatzversicherung umwandeln. So können Sie auch als gesetzlich Versicherter weiterhin private Leistungen in Anspruch nehmen. Stimmen Sie mit Ihrem privaten Krankenversicherer ab, für welche Zusatztarife dies möglich ist.

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