Cyberschutz geht alle an - Privathaushalte wie Firmen und Betriebe

29. Januar 2021

In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, seinen digitalen Schutz zu überprüfen und möglicherweise auch zu überdenken. Im schnell wachsenden Markt der digitalen Technik und Kommunikation zeigen sich täglich neue Lücken und neue Einfallstore für Schadsoftware und Hackerangriffe.

Privat kann es jeden von uns treffen, da wir über Mailadressen oder Social Media erreichbar und zu finden sind. Sei es Phishing - also der Diebstahl von Bank- und Kreditkartendaten oder sei es der Identitätsdiebstahl, wenn jemand mit unseren Daten Geschäfte tätigt.

Ganz wichtig sind hier elementare Schritte der Datensicherheit wie gute Passwörter. Ein "12345" reicht nicht aus. Die Rechenleistung von weltweiten Netzwerken spürt solche Lücken problemlos auf und übernimmt Ihre Zugangsdaten. Besser, Sie bilden sich Merksätze und generieren daraus Passwörter. Bsp: Ich stehe morgens um 8 Uhr auf! -> "IsMu8U@!" Ein weiterer Weg ist zu prüfen, ob es eine Art der 2 Stufen Authentifizierung gibt. Können Sie z.B. eine Mobilnummer angeben, auf die ein Code gesendet wird, wenn das Passwort wiederhergestellt werden soll? Ein fremder Zugriff landet dann auf Ihrem Mobiltelefon. Ihre Chance, dann ein neues Passwort zu generieren und zu überprüfen, ob das Konto noch 'Ihnen gehört'.

Oftmals reicht die bisher 'herkömmliche' Versicherung nicht aus. Neue Angebote am Markt versuchen das Restrisiko abzudecken, dass trotzt aller Vorsichtsmaßnahmen bleibt. Denn eine Reduzierung auf Null, ist nicht möglich. Hacker arbeiten rund um die Uhr an entsprechender Schadsoftware. Welches Restrisiko noch bleibt und welche Möglichkeiten Ihnen dann bleiben, wird Ihnen in einem guten Beratungsgespräch dargelegt werden können.

In Firmen verhält es sich ebenso: Digitale Architektur und digitale Kommunikation macht anfällig. Im Falle eines Cyberschadens, sei dieser gezielt oder zufällig entstanden, hat es Auswirkungen auf die Firma. Hier reicht die Bandbreite von Eigenschäden und Betriebsunterbrechung bis hin zu Drittschäden, Schadenersatz und Datenschutzverletzung. Auch bei bester Vorsorge und Investition in Technik und Absicherung finden wir in den heutigen Medien regelmäßig Schadenbeispiele und deren Auswirkung auf die betroffenen Firmen.

Sinnvoll ist hier die Vorgehensweise: Lücken und Einfallstore aufspüren, absichern soweit möglich, und das Restrisiko dann mit angepassten Versicherungsmodellen abzufangen um Schaden oder Insolvenz von der Firma fern zu halten.

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