Motorradversicherung

3. März 2020

Auch bei der Motorradversicherung ist eine Beratung durch einen Versicherungsexperten sinnvoll

Zur Auswahl einer bedarfsgerechten Motorradversicherung mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis sollte ein Versicherungsexperte hinzugezogen werden. Überraschungen im Schadenfall, z.B. weil eine Leistung bei grob fahrlässigem Verhalten nicht versichert war, können dadurch vermieden werden.

Produktauswahl und Neuabschluss

Auswahl des richtigen Produktes, worauf Sie beim Vergleich achten müssen

Grundsätzliches

Der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung ist auch für die Halter eines Motorrads Pflicht. Für neue Motorräder erachten wir zusätzlich eine Vollkaskoversicherung sowie für ältere Motorräder eine Teilkaskoversicherung für sinnvoll.

Ein Vergleich von Motorradversicherungen ist auf jeden Fall lohnenswert, da es deutliche Unterschiede in der Beitragshöhe gibt, je nachdem, um welchen Versicherer und welches Produkt es sich handelt. Dies gilt insbesondere auch für Fahranfänger.

Unseres Erachtens ist es wegen der genannten Gründe sehr sinnvoll zum Vergleich und zur Auswahl einer bedarfsgerechten Motorradversicherung mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis einen Versicherungsexperten hinzuzuziehen. Überraschungen im Schadenfall, z.B. weil eine Leistung bei grob fahrlässigem Verhalten nicht versichert war, können dadurch vermieden werden.

Wesentliche Prüfpunkte des Versicherungsschutzes im Vergleich
(aus unserer Sicht wichtige Deckungen)

Prüfen Sie, ob insbesondere die folgenden Deckungen/Klauseln in der Motorradversicherung und mit welcher maximalen Entschädigungshöhe enthalten sind:

Kfz-Haftpflichtversicherung

  • 100 Mio. EUR Versicherungssumme (bei Personenschäden maximal 15 Mio. EUR je geschädigte Person)
  • Gebrauch von Mietwagen im Ausland (Mallorca-Police)

Teilkaskoversicherung und Vollkaskoversicherung

  • Versicherungsschutz auch bei grober Fahrlässigkeit!
  • 12 Monate Neupreisentschädigung (Erstattung voller Kaufpreis bei Totalschaden oder Diebstahl)
  • Zusammenstoß mit Tieren aller Art
  • Schäden durch Tierbiss (Schäden an Kabeln, Schläuchen und Leitungen etc.)
  • Vandalismusschäden am Motorrad durch Fremde (z.B. Kratzer)
  • GAP-Deckung für Leasing und über Kredit finanzierte Motorräder (Absicherung der Summe bei Totalschaden, die der Leasing- oder Kreditgeber fordert und nicht nur den Wiederbeschaffungswert)
  • Ersatz von Schlüsseln und Schlössern, wenn Motorradschlüssel durch Raub oder Einbruchdiebstahl gestohlen wurden
  • Beitragsfreie Mitversicherung von Sonderausstattung
  • Verzicht auf den Abzug „neu für alt“
  • Transport des Motorrads auf einem Schiff
  • Leistungs-Update-Garantie: Wird ein neuer Motorrad-Tarif beim Versicherer eingeführt, gelten Leistungsverbesserungen auch für den abgeschlossenen Vertrag

Bausteine

  • Schutzbrief (Assistance-Dienstleistungen bei Pannen und Unfällen)

WICHTIG: Sehr häufig ist bei einem Verkehrsunfall nicht eindeutig, wer für den Unfall verantwortlich war. Oftmals tragen alle Beteiligte eine Mitschuld. Da die Klärung der Schuldfrage insbesondere bei großen Sach- und Personenschäden sehr zeit- und kostenintensiv ist (z.B. Rechtsanwalts- und Gerichtskosten), empfiehlt sich der zusätzliche Abschluss eines Verkehrsrechtschutzes.

Wie Sie Beiträge schon bei Vertragsabschluss sparen

Zahlweise des Vertrags entsprechend auswählen

Wenn Sie Ihre Beiträge anstatt monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich zahlen, verringert sich der zu zahlende Beitrag in der Regel zwischen 2% - 5%.

Zu beachten: Die Beiträge sind immer im Voraus zu zahlen, d.h. zu Vertragsbeginn bzw. zu Beginn einer Versicherungsperiode (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich).

Bündelrabatt (Bündelbonus) nutzen

Hat man mehrere Verträge bei einem einzigen Versicherer, ist oftmals ein Bündelrabatt hierfür möglich, der in der Regel zwischen 5% - 10% auf den Beitrag betragen kann. Die Höhe des Bündelrabatts ist abhängig von der Anzahl der insgesamt abgeschlossenen Tarife.

Selbstbeteiligung richtig wählen

Eine Versicherung dient dazu im Notfall, also bei Eintritt eines Schadens diesen zu begleichen. Da dieser Fall bei den meisten Versicherten selten oder gar nicht eintritt, sollten Sie daher immer eine Selbstbeteiligung von ca. 150.- EUR bis 500.- EUR jährlich vereinbaren. Dadurch können Sie Ihren Beitrag deutlich reduzieren.

Beliebt und sinnvoll für neue Motorräder und „jüngere“ bereits gebrauchte Motorräder sind beispielsweise die Selbstbehaltskombinationen:

  • 150.- EUR für Teilkasko und 300.- EUR für Vollkasko
  • 150.- EUR für Teilkasko und 500.- EUR für Vollkasko

Sind Sie ein sicherer Fahrer und/oder können Sie auch höhere Selbstbeteiligungen gut selbst finanziell stemmen, können auch höhere Selbstbeteiligungen für die Teil- und Vollkaskoversicherung sinnvoll sein, um Beiträge zu sparen.

Besondere Rabatte anfragen

Für besondere Lebensphasen, Berufsgruppen oder Mitgliedschaften in Verbänden gibt es oftmals besondere Rabatte. Beispielsweise für Beamte, Angehörige des öffentlichen Dienstes, Mitgliedschaften in Verbänden etc.. Fragen Sie bei einem Versicherungsexperten an, ob auch für Sie einer dieser Rabatte Anwendung finden kann. Es sind Rabatte von 2% - 10% möglich.

Treuerabatt anfragen

Liegt Ihnen ebenfalls ein Angebot einer anderen Versicherung vor, das günstiger ist, lohnt es sich Ihren Versicherungsexperten zu fragen, ob ggf. ein Treuerabatt möglich ist. Dies ist ggf. möglich, wenn Sie mehrere Verträge bei Ihrer aktuellen Versicherung abgeschlossen und keine/kaum Schäden während der Vertragslaufzeit hatten. Diese Rabatte, sofern Sie möglich sind, können kleiner oder größer als 10% sein.

Übertragung des Schadenfreiheitsklasse

Einzelne Versicherer bieten an, wie es für PKWs möglich ist, die Schadenfreiheitsklasse eines Motorradhalters auf Familienangehörige zu übertragen, z.B. wenn der Sohn ein Motorrad kauft und der Vater das Motorradfahren aus Altersgründen aufgibt. Fragen Sie einen Versicherungsexperten bei welchen Motorrad-Versicherern dies zu welchen Konditionen möglich ist.

Motorrad als Zweitfahrzeug anmelden

Wenn Sie bereits einen PKW oder ein Motorrad besitzen, können Sie Ihr Motorrad als Zweitfahrzeug anmelden und für dieses die günstigere Schadenfreiheitsklasse 1/2 erhalten, wenn der PKW oder das erste Motorrad z.B. mindestens mit der Schadenfreiheitsklasse SF 1/2 eingestuft ist. Da sich die Anforderungen je nach Versicherer deutlich unterscheiden und dies direkte Wirkung auf die Beitragshöhe hat, ist es sinnvoll sich hierzu von einem Versicherungsexperten beraten zu lassen.

Fahranfänger

Die aufgelisteten Tipps dienen auch alle für Fahranfänger. Dadurch können auch diese ihre Beiträge deutlich reduzieren.

Optimierung Ihres bereits bestehenden Vertrags, um Beiträge einzusparen

Bei Vertragsabschluss erfasste Tarifmerkmale auf Aktualität überprüfen

Überprüfen Sie regelmäßig, ob die bei Antragsstellung erfassten Tarifmerkmale noch Gültigkeit besitzen und melden Sie bei Bedarf Anpassungen. Fahren Sie nun beispielsweise weniger Kilometer als ursprünglich angegeben oder Sie haben nun eine Garage, kann sich das deutlich reduzierend auf die Beitragshöhe Ihrer Motorradversicherung auswirken. Natürlich müssen Sie auch im umgekehrten Falle Ihrem Versicherer Änderungen mitteilen.

Umstellung in einen aktuell im Verkauf befindlichen Tarif

Besteht eine Motorradversicherung über einen längeren Zeitraum hinweg, kommt es in diesem oftmals zu Beitragserhöhungen. Da dadurch aktuelle, verkaufsoffene Tarife vom Beitrag her günstiger sein können und darüber hinaus ggf. neue, innovative Deckungen beinhalten, lohnt es sich regelmäßig Beitrag und Versicherungsschutz zu überprüfen und ggf. in einen aktuellen Tarif umzustellen.

Zahlweise des Vertrags ändern

Wenn Sie Ihre Beiträge anstatt monatlich zukünftig vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich zahlen, verringert sich der zu zahlende Beitrag in der Regel zwischen 2% - 5%.

Zu beachten: Die Beiträge sind immer im Voraus zu zahlen, d.h. zu Vertragsbeginn bzw. zu Beginn einer Versicherungsperiode (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich).

Bündelrabatt (Bündelbonus) nutzen

Hat man mehrere Verträge bei einem einzigen Versicherer, ist oftmals ein Bündelrabatt hierfür möglich, der in der Regel zwischen 5% - 10% auf den Beitrag betragen kann. Die Höhe des Bündelrabatts ist abhängig von der Anzahl der insgesamt abgeschlossenen Tarife.

Selbstbeteiligung ggf. erhöhen

Eine Versicherung dient dazu im Notfall, also bei Eintritt eines Schadens diesen zu begleichen. Da dieser Fall bei den meisten Versicherten selten oder gar nicht eintritt, sollten Sie daher immer eine Selbstbeteiligung von ca. 150.- EUR bis 500.- EUR jährlich vereinbaren. Dadurch können Sie Ihren Beitrag deutlich reduzieren.

Beliebt und sinnvoll für neue Motorräder und für „jüngere“ gebrauchte Motorräder sind beispielsweise die Selbstbehaltskombinationen:

  • 150.- EUR für Teilkasko und 300.- EUR für Vollkasko
  • 150.- EUR für Teilkasko und 500.- EUR für Vollkasko

Sind Sie ein sicherer Fahrer und/oder können Sie auch höhere Selbstbeteiligungen gut selbst finanziell stemmen, können auch höhere Selbstbeteiligungen für die Teil- und Vollkaskoversicherung sinnvoll sein, um Beiträge zu sparen.

Besondere Rabatte anfragen

Für besondere Lebensphasen, Berufsgruppen oder Mitgliedschaften in Verbänden gibt es oftmals besondere Rabatte. Beispielsweise für Beamte, Angehörige des öffentlichen Dienstes, Mitgliedschaften in Verbänden etc..

Fragen Sie bei einem Versicherungsexperten an, ob auch für Sie einer dieser Rabatte Anwendung finden kann. Es sind Rabatte von 2% - 10% möglich.

Treuerabatt anfragen

Liegt Ihnen ebenfalls ein Angebot einer anderen Versicherung vor, das günstiger ist, lohnt es sich Ihren Versicherungsexperten zu fragen, ob ggf. ein Treuerabatt möglich ist. Dies ist ggf. möglich, wenn Sie mehrere Verträge bei Ihrer aktuellen Versicherung abgeschlossen und keine/kaum Schäden während der Vertragslaufzeit hatten. Diese Rabatte, sofern Sie möglich sind, können kleiner oder größer als 10% sein.

Abfederung von Beitragserhöhungen

Umstellung in einen aktuell im Verkauf befindlichen Tarif

Besteht eine Motorradversicherung über einen längeren Zeitraum hinweg, kommt es in diesem oftmals zu Beitragserhöhungen. Da dadurch aktuelle, verkaufsoffene Tarife vom Beitrag her günstiger sein können und darüber hinaus ggf. neue, innovative Deckungen beinhalten, lohnt es sich regelmäßig Beitrag und Versicherungsschutz zu überprüfen und ggf. in einen aktuellen Tarif umzustellen.

Selbstbeteiligung ggf. erhöhen

Eine Versicherung dient dazu im Notfall, also bei Eintritt eines Schadens diesen zu begleichen. Da dieser Fall bei den meisten Versicherten selten oder gar nicht eintritt, sollten Sie daher immer eine Selbstbeteiligung von ca. 150.- EUR bis 500.- EUR jährlich vereinbaren. Dadurch können Sie Ihren Beitrag deutlich reduzieren.

Beliebt und sinnvoll für neue Motorräder und für „jüngere“ gebrauchte Motorräder sind beispielsweise die Selbstbehaltskombinationen:

  • 150.- EUR für Teilkasko und 300.- EUR für Vollkasko
  • 150.- EUR für Teilkasko und 500.- EUR für Vollkasko

Sind Sie ein sicherer Fahrer und/oder können Sie auch höhere Selbstbeteiligungen gut selbst finanziell stemmen, können auch höhere Selbstbeteiligungen für die Teil- und Vollkaskoversicherung sinnvoll sein, um Beiträge zu sparen.

Treuerabatt anfragen

Wenn Sie als Kunde mehrere Verträge bei Ihrer aktuellen Versicherung abgeschlossen haben und keine/kaum Schäden während der Vertragslaufzeit hatten, können Sie bei Ihrem Versicherungsexperten anfragen, ob ein Treuerabatt möglich ist.

Erhöht Ihr Versicherer den Beitrag Ihrer Motorradversicherung, ohne die Leistungen zu verbessern, dann haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung. Ihre Kündigung muss dann spätestens innerhalb von 1 Monat nach der Benachrichtigung über die Beitragserhöhung Ihrem Versicherer zugegangen sein. Eine ordentliche Kündigung zum Ende der vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen ist natürlich ebenfalls jederzeit möglich.

Zur Beachtung bei Eintritt eines Schadenfalls

Grundsätzliches 

Bei einer Panne können Sie direkt Ihren Motorradversicherer über seine Notfallservicenummer zur Unterstützung informieren, die in der Regel rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche verfügbar ist. Insbesondere, wenn Sie sowieso einen Kfz-Schutzbrief abgeschlossen haben bzw. dieser zu Ihrem Versicherungsschutz gehört. Ihr Versicherer kann dann beispielsweise das Bergen und Abschleppen des Motorrads oder die Wiederherstellung der Fahrbereitschaft organisieren, auch im Ausland. Außerdem haben Sie damit dann schon den Schaden initial gemeldet.

Bei einem Unfall ist es wichtig sich ruhig zu verhalten und nach dem Sichern der Unfallstelle ggf. Verletzte zu versorgen und Rettungskräfte anzufordern. Beispielsweise unter den folgenden Voraussetzungen, ist es ratsam auch die Polizei hinzuzuziehen:

  • bei Personenschäden
  • bei großen Schäden
  • wenn die Schuldfrage nicht eindeutig ist
  • wenn Unfallbeteiligte (vermutlich) unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen
  • wenn ein Fahrzeug und/oder ein Unfallgegner aus dem Ausland beteiligt ist
Daten von Unfallgegner aufnehmen und Fotos machen

Sofern es Ihnen möglich ist, sollten Sie neben der Aufnahme von wichtigen Daten des Unfallgegners (z.B. Name, Anschrift, Kennzeichen, Versicherer etc.), Fotos vom Unfallort sowie von den beschädigten Fahrzeugen und ggf. weiteren beschädigten Sachen machen.

Niemals ein Schuldeingeständnis abgeben

Geben Sie im Falle eines Unfalls niemals gegenüber einem Unfallgegner oder der Polizei ein Schuldeingeständnis ab oder leisten Sie schon im Voraus eine Geldzahlung an den Geschädigten.

Umgehend Versicherer informieren

Informieren Sie dann umgehend Ihren Motorradversicherer über den Unfall über seine Notfallservicenummer. Ihr Versicherer kann dann z.B. das Bergen und Abschleppen des Motorrads oder die Wiederherstellung der Fahrbereitschaft organisieren, auch wenn der Unfall im Ausland passiert ist.

Detaillierte Schadenmeldung

Nach dem Schadenfall sollten Sie unverzüglich Ihrem Versicherer einen detaillierte Schadenmeldung, idealerweise mit Fotos, für die Schadenregulierung zukommen lassen.

Kleine Schäden können ggf. durch Ihren Versicherungsexperten reguliert werden Oftmals haben Versicherungsexperten eine Schadenregulierungsvollmacht, deren maximale Höhe von Experte zu Experte variieren kann. Sprechen Sie bei kleineren Schäden (bis ca. 1.000.- EUR) Ihren Versicherungsexperten an, ggf. kann dieser Ihren Schaden direkt regulieren.

Wie Sie mit Zahlungsschwierigkeiten umgehen sollten

Direkt bei Ihrem Versicherungsexperten oder Versicherer melden.

Wenn Sie Ihre Beiträge für Ihre Motoradversicherung nicht zahlen können, gibt es keine Alternative. Sie müssen sich umgehend mit Ihrem Versicherungsexperten oder Ihrem Versicherer in Verbindung setzen, um Möglichkeiten abzustimmen, wie Sie Ihren Versicherungsschutz erhalten und die ausstehenden Beiträge bezahlen können. Ansonsten drohen Mahnungen sowie der Verlust des Versicherungsschutzes, wenn die Beiträge nicht innerhalb der vorgegebenen Fristen bezahlt werden.

Kündigung Ihrer Motorradversicherung

Möglichkeiten der ordentlichen Kündigung Ihrer Motorradversicherung

Eine ordentliche Kündigung eines Jahresvertrags ist mit einer Frist von 1 Monat zur Hauptfälligkeit Ihrer Motorradversicherung möglich, ansonsten verlängert sich der Vertrag automatisch um ein Jahr. Bei vielen Versichern ist die Hauptfälligkeit der 1.1. eines jeden Jahres. In diesem Fall muss spätestens bis zum 30. November die Kündigung beim Versicherer eingegangen sein.

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, idealerweise als Einschreiben mit Rückschein. Dadurch können Sie im Streitfall Ihre fristgerechte Kündigung nachweisen. Stichtag für die Kündigungsfrist ist das Datum, an dem das Kündigungsschreiben beim Versicherer eingegangen ist.

Möglichkeiten der außerordentlichen Kündigung Ihrer Motorradversicherung

Sie können u.a. in den folgenden Fällen Ihre Motorradversicherung außerordentlich kündigen:

  • Im Schadenfall (Frist: 1 Monat nach endgültiger Regulierung des Schadens)
  • Nach einer Beitragserhöhung, ohne dass sich der Umfang des Versicherungsschutzes entsprechend verbessert (Frist: 1 Monat nach Eingang des Schreibens der Beitragserhöhung)
  • Bei einem Wagniswegfall, z.B. durch Verschrottung des Motorrads

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, idealerweise als Einschreiben mit Rückschein. Dadurch können Sie im Streitfall Ihre fristgerechte Kündigung nachweisen. Stichtag für die Kündigungsfrist ist das Datum, an dem das Kündigungsschreiben beim Versicherer eingegangen ist.

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