Vorteile einer Schwere Krankheiten Vorsorge

13. August 2020
Die Schwere Krankheiten Vorsorge kommt ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum, darum werden die Produkte häufig auch als Dread Disease (schwere Erkrankung) oder Critical Illness (kritische Erkrankung) bezeichnet. Die Funktionsweise ist jedoch die Gleiche. Wird bei einem Versicherten eine schwere, in den Versicherungsbedingungen definierte Krankheit diagnostiziert, wie z.B. Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall, zahlt die Schwere Krankheiten Vorsorge eine versicherte Summe an den Erkrankten aus. Diese feste Einmalzahlung steht dem Versicherten zur freien Verwendung zur Verfügung. Es können damit beispielsweise eine kostenintensive Chefarztbehandlung in einer Spezialklinik, alternative Heilmethoden und/oder Pflege- und Therapiekosten bezahlt werden, welche in der Regel die finanziellen Spielräume strapazieren würden. In der Regel sind bis zu ca. 50 Krankheiten versichert.

Die Versicherungsleistung ist steuerfrei und wird als Einmalzahlung zur freien Verwendung ausgezahlt. Hierin liegt der Unterschied zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese leistet eine Rentenzahlung, wenn der ausgeübte Beruf nicht mehr zu mindestens 50% ausgeübt werden kann. Die Schwere Krankheiten Vorsorge leistet unabhängig davon, ob eine berufliche Tätigkeit wieder aufgenommen wird, wenn die Erkrankung überstanden wurde.

Da der Eintritt einer schweren Krankheit ein existenzielles Lebensrisiko darstellt und die zur Auszahlung kommende Versicherungsleistung der Schwere Krankheiten Vorsorge z.B. dazu genutzt werden kann, modernste Behandlungs- und Therapiemethoden in Anspruch zu nehmen, um die Krankheit zu besiegen oder ein heilungsförderndes Umfeld für den Versicherten zu schaffen, erachten wir den Abschluss einer Schwere Krankheiten Vorsorge als äußerst sinnvoll.

Ob eine Schwere Krankheiten Vorsorge als Alternative oder Ergänzung zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden sollte, erfordert eine individuelle Bedarfsanalyse mit einem Versicherungsexperten. Beispielsweise zählen psychische Erkrankungen grundsätzlich nicht zum Versicherungsschutz der Schwere Krankheiten Vorsorge, diese werden jedoch im Rahmen einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt.

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