Wenn mit der Rente die Altersarmut beginnt

14. Mai 2020

Die Deutsche Rentenversicherung macht kein Geheimnis daraus und belegt es statistisch:

Frauen erhalten rund ein Viertel weniger an Rente als Männer. 2018 hat eine Frau rund 711 Euro an Rente erhalten, Männer hingegen 1.148 Euro. Warum ist das so?

Niedrige Löhne, Kindererziehung, Minijob und Teilzeitarbeit – wo wenig reinkommt kommt auch wenig raus!

Es liegt in der Natur der Frau mit Bravour ein kleines Familienunternehmen zu führen. Die Erziehung der Kinder und oftmals auch die Pflege der Angehörigen sind fest in ihrer Verantwortung. So gut wie die Hälfte der Frauen arbeiten in Teilzeit, zwei Drittel im Minijob. Ja, bedauerlicher Weise ist es belegt, dass Frauen bei gleicher Qualifikation heute immer noch um 21 Prozent weniger verdienen als männliche Kollegen. Mit Blick auf die sozialen Bereiche finden wir hier mehr Frauen als Männer. Die Bezahlung in dieser Branche ist uns allen bewusst.

Dies alles führt zu weniger Rentenpunkten und somit später auch zu einer niedrigeren Rente. Wer denkt, diese Aspekte werden sich in der Zukunft ändern liegt falsch. Viele Frauen sehen Ihre Versorgung noch immer im Partner. Doch was passiert, wenn das Kartenhaus von heute auf morgen auseinanderbricht?

Jede dritte Ehe geht in die Brüche und oftmals heiraten Paare gar nicht mehr. Das Einkommen des in Vollzeit arbeitenden Ehemanns fällt weg. Die während der Ehe gemeinsam erwirtschafteten Rentenpunkte werden bei Scheidung innerhalb des Versorgungsausgleichs zusammengeworfen und jeder Partner erhält die Hälfte. Es heißt, dass hier in der Regel die Frauen profitieren. Doch ab jetzt ist die Frau mit dem Aufbau Ihrer Altersvorsorge auf sich alleine gestellt um später nicht in der Altersarmut zu landen.

Was passiert wenn der Partner verstirbt? Kann die Frau von der Witwenrente leben? Sicherlich kennt heutzutage jeder in seinem Umfeld eine Witwe, welche finanziell kaum in der Lage ist ihre Miete zu stemmen. Wer glaubt, dies würde sich in der Zukunft zum Besseren wenden liegt falsch. Keine Frau denkt gerne ans älter werden und vor allem junge Frauen machen sich hierüber noch keine Gedanken. Es wird aufgeschoben oder es fehlt einfach das Interesse.

Nach dem Motto „je früher desto besser“ sollte sich jede Frau frühzeitig selbst um die Planung Ihrer Finanzen und Altersvorsorge kümmern und nicht nur anderen überlassen. Je später Sie anfangen, umso mehr müssen Sie hinterher aufwenden. Machen Sie gemeinsame Sache mit
Ihrem Partner und nehmen diesen mit ins Boot. Erhöhen Sie die Sparraten für Ihre Altersvorsorge oder stocken Sie den Vermögensaufbau mit Hilfe des Familieneinkommens auf.

Schaffen Sie sich Lebensqualität im Alter und nicht die Sorge um die Zukunft!

Verlieren Sie keine Zeit mehr und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Entwickeln wir gemeinsam die für Sie beste Strategie GEGEN Altersarmut und einen Weg in die finanzielle Altersfreiheit.

Ihre Kerstin Bader

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